Over Bertha Dudde

Liebe M,

wenn ich solche (Nr. 8712) Bekanntmachungen (es sind sehr, sehr viele) durch Bertha Dudde lese, dann ist meine klare Empfindung wie folgt: 

Das kann jeder Prediger einer christlichen Kirche von seiner Kanzel zum Volk in den Kirchenbänken gesagt haben. a) Es ist richtig, b) es ist in Übereinstimmung mit der christlichen Lehre, c) es ist sehr bedenkenswert, aber es ist auch belehrend im Stil (erhobener Zeigefinger) sogar oft aufdringlich und sogar ermahnend, Angst machen wollend.

So hat Jesus keinesfalls zu den Menschen geredet als ER auf Erden war. Das kann man sehr leicht mit allen Texten der Neuoffenbarung von Jesus durch Lorber belegen. Jesus hat sich nie den Menschen aufgedrängt, Er hat ihnen auch mit der Hölle keine Angst gemacht, wenn sie Seiner Lehre nicht Folge leisten. Er hat ihnen oft gesagt, dass sie in allem willensfrei sind.

Allein auf eine, den Sprech- bzw. Schreibstil der Dudde-Bekanntgaben betreffenden Bewertung, ergibt sich, dass es keinesfalls Jesus ist, der in diesen Bekanntgaben spricht. Das kann doch jedem Leser auffallen.

Weicht dann Bertha Dudde zusätzlich von Inhalten der Neuoffenbarung ab, indem sie sich erlaubt,  Szenarien des Untergangs der Natur der Erden aufzuzeigen, wird offensichtlich, dass sie nicht im Geiste Gottes - es ist Jesus - redet.

Deshalb komme ich immer wieder zu dem einen Schluss: Bertha Dudde war das Schreibmedium für einen jenseitigen Geist, der die allgemeine christliche Lehre gut kennt, aber gegen die Liebelehre Jesu eingestellt ist, bzw. sie selbst gar nicht kennt. In Summe: Dudde ist insgesamt "dünne Aussage". 

Deshalb stellt sich die Frage: Warum Zeit verschwenden mit Dudde-Bekanntgaben, die im Vergleich mit den Offenbarungen von Jesus Selbst über Sein Leben und Wirken unter und für die Menschen wenig tief, wenig Erkenntnisgegalt bieten, vor allem wenig auf Liebetätigkeit bezogen sind. 

Dudde-Bekanntgaben sind gut geeinget für Menschen die sich gerne verängstigen und verunsichern lassen (vor allem mit einem irrealen Weltuntergang liebäugeln). Durch Bertha Dudde wird wie von einem großen Bußprediger von der Kanzel herab auf die Köpfe der verunsicherten Kirchgänger mit Nachdruck eingeredet: das benötigen mündige Bürger nicht. 

Ich möchte vorschlagen: Vergleiche mal der Sprech- bzw. Schreibstil, den Lorber Wort für Wort im Diktat niederschreib mit dem Sprech- bzw. Schreibstil den Dudde Wort für Wort im Diktat niederschrieb: es sind himmelweite Unterschiede feststellbar. Die Qualität und Pädagogik ist bei Dudde sehr dünn (schwach).

Deshalb können die Dudde-Bekanntgaben keine Fortsetzung der Neuoffenbarung sein, die Jesus Seinem Schreiber Jakob Lorber diktiert hat. Es ist ein eher niederer Geist aus dem Jenseits, der seine Bekanntgaben über Bertha Dudde schriftlich festhalten ließ. Jenseitige benötigen Irdische um sich zu artikulieren, sich mitzuteilen. Dieser Jenseitige und Führer des Schreibmediums Bertha Dudde will den Menschen Angst machen und das ist egoistisches, machtorientiertes Verhalten eines Kanzelpredigers. 

Liebe M, ich rede gegen Dudde in vielen eMails, weil ich aufmerksam machen will, dass es viel Besseres gibt als die zusammenhanglosen ca. 10.000 Dudde-Bekanntgaben, die beliebige christliche fundamentalistische Prediger von ihren Kanzeln auf das Volk einreden können.

Herzlich

G.  

 

Lieber G,

 

da Du weder ALLE Dudde-Kundgaben  gelesen hast - und die, welche Du gelesen hast sicher vor dem Hintergrund deiner Vorurteile und mit Scheuklappen - ansonsten Du zumindest hättest erkennen können, dass die Lehre der Liebe zu Gott und dem Nächsten in den Kundgaben einen sehr hohen Stellenwert hat und in sehr vielen Kundgaben thematisiert ist.

 

Gruß
M.