Jezus begon met ongeveer dertig jaar Zijn missie

 

[via Jakob Lorber ontvangen in 1840 van de Heer]: Sowohl im Himmelsgaben, Schrifttexterklärungen, Predigten des Herrn, Jugend Jesu und vor allem in das  Grosse Evangelium Johannes, wird unwiderlegbar dargestellt, wie Jesus  etwa vor zwei Tausend Jahren  nur drei Jahre auf diese Erden sein Volk und Schüler hat belehrt.  Gegen einer der befreundete Kreis von Lorber sagte der Herr:  Das muß dir ja doch klar sein, daß Ich im Verlaufe von dreiunddreißig Jahren sicher mehr werde geredet haben, als da enthalten ist in den vier Evangelien! [HiG.02_44.07.06,01]

Jesus Aussage gegen Wilhelmine Hüttenbrenner über Seinem Zimmermansarbeit, dass Er Sein Handwerk bis in sein dreißigstes Jahr ausgeübt hat um das tägliche kümmerliche Brot zu verdienen. Seine Hände waren grob geworden mit vielen Arbeitsblattern und durchaus war Jesus Wortkarg (keine feine Rede) und Er war wohl mitunter fürs gemeine Volk recht herzlich, aber nie fein. [HiG.02_44.07.06,01] .

Und im Evangelien nach Lukas 3:23 steht: ‚„Und Er, Jesus, war, als Er begann, etwa dreißig Jahre alt, wie man dafür hielt, ein Sohn Josephs.“   [Bemerkung: es ist durchaus möglich, dass Jesus 29 Jahre und 9 Monate alt war – also nicht ganz 30 Jahre!]

 Verschiedene Male wird in der Schrifttext-Erklärungen beschrieben, dass Jesus fast dreissig Jahre alt war, als er mit seinem Amt begann.  ‚Wie war Er aber etwa dreißig Jahre alt, Er, der ewig war?....‘  Er war nahe dreißig Jahre.  Er trat da Sein Lehramt an. Wie denn? Als Gott oder als Mensch? Durch den Beisatz: „Und man hielt Ihn für den leiblichen Sohn Josephs, des Zimmermanns“, wird hinreichend bezeugt, daß der kaum dreißigjährige ‚Er‘ nicht als Gott, sondern nur als Mensch Sein Lehramt angetreten hatte; denn der Gott in Ihm verhielt Sich zu dem kaum dreißigjährigen Zimmermannssohne, wie sich zu einem jeden Menschen verhält sein innerer Geist.“ Dieser kaum dreißigjährige Sohn des Zimmermanns Joseph dem Außen nach, trat demnach Sein Lehramt vollkommen als Mensch und durchaus nicht als Gott an.  Und als Er, wie gesagt, kaum das dreißigste Jahr erreicht hatte, so war die Gottheit in ihm bis zu dem Grade erwacht, daß er durch ihren Weisheitsgeist diejenige erhabene Fähigkeit überkam, um das bekannte Lehramt, zu dem er berufen ward, anzutreten. [Ste.01_008,06-9 und 15]

In Predigten des Herrn steht: ‚Auch müßt ihr bedenken, daß Ich nicht, wie andere Menschen, ein ganzes Menschenleben vor Mir hatte, sondern nur dreiunddreißig flüchtige Jahre, innerhalb deren erstens bis zum dreißigsten Jahre Mein Erdenmensch zum großen Werk reifte und zweitens dann nur drei Jahre übrigblieben, in denen der Grundstein zur höchsten, nie vergehenden großen Geistlehre gelegt werden mußte, ohne welche die Geisterwelt und indirekt auch die materielle Welt nicht hätten …‘ - Dieses Sehnen, das jetzt viele Gemüter ergriffen hat, und das einen Religionskultus zum Ziele hat, der mehr dem Zeitgeist und der Bildung der jetzt lebenden Christenheit entspricht, ist aber der Übergang zum letzten, geistigen und höchsten Kultus, welcher angebahnt wird durch Meine direkten Mitteilungen, die Ich euch schon seit mehr als dreißig Jahren zukommen lasse.‘ [PH.01_007,05 und [PH.01_017,08] – Hieraus erfolgt unmittelbar, dass Jesus drei volle Jahren und noch einige Monate Sein Amt als  Messisas hat ausgeübt.

In Jugend Jesu steht  in manche Stellen: ‚Ich lebte die bekannte Zeit bis zum dreißigsten Jahre geradeso, wie da lebt ein jeder wohlerzogene Knabe, dann Jüngling und dann Mann, und mußte durch den Lebenswandel nach dem Gesetze Mosis die Gottheit in Mir – wie ein jeder Mensch Mich in sich – erst erwecken. [Bemerkung: also wir müssen auf dieser Stelle nicht vergessen, dass Jesus einige Monate vor Seinem dreissigsten Jahre schon bereits hat angefangen!]. Von da an zog Sich dann Jesus ganz zurück und verübte vor den Menschen bis in Sein dreißigstes Jahr kein Wunder mehr, und lebte und arbeitete dann wie ein jeder andere Mensch. –Wie lebte denn nun Jesus, der Herr, von Seinem zwölften Jahre bis zu Seinem dreißigsten Jahre? [JJ.01_000,01] 1. & [JJ.01_298,26] & [JJ.01_300,01]

In das Büchlein ‚Die drei Tage im Tempel‘ steht:  ‚Daß Ich darauf bis in Mein dreißigstes Jahr von Meiner Göttlichkeit wenig mehr merken ließ, ist bekannt, und somit ist diese einzig richtige und wahre Mitteilung über die drei Tage im Tempel zu Ende.  [DTT.01_032,16] [Bemerkung: ‚wenn jemanden bereits 29 Jahre alt geworden ist, ist er  schon in seinem dreissigsten Jahr!)

Das Grosse Evangelium nach Johannes betont  öftermals an verschiedenen Stellen, dass Jesus in etwa  mit dreissig Jahre angefangen hat. Darüber kann keine Missverständnis sein.  So kann aber Christus ganz arm und klein und anscheinend schwach zur Erde, und gab nahe volle dreißig Jahre (außer bis zu seinem zwölften) kein Zeichen vor den Augen der Großen von Sich, sondern arbeitete schwere Arbeiten, war samt Josef ein Zimmermann und gab Sich nachher auch noch mit dem gemeinen Proletariat ab…‘ und auf eine weitere Stelle: … ‚Siehe, Ich bin schon dreißig Jahre in dieser Welt und habe noch nie ein Weib berührt; wie sollte Ich nun auf einmal dich begehren wollen?! [Bemerkung: dies sagte Jesus gegen eine Frau an die Wasserquelle vom Urvater Jakob! – Johannes 4 in Bezug auf das Evangelium Johannes durch Jakob Lorber] - Quelle: [GEJ.01_005,15 & GEJ.01_026,06]

Dann ist Jesus mit Maria (in Nazareth) in Gespräch. Maria eilt nun in die Speisekammer und findet diese vollgesteckt mit Brot, Mehl, Früchten, geräucherten und frischen Fischen, mit Milch, Käse, Butter und Honig! Als die Mutter solch großen Vorrat in der Speisekammer erschaut, da wird es ihr völlig bange; sie eilt schnell zu Mir zurück, fällt vor Mir auf die Knie nieder und dankt Mir kniend für solch eine reiche Versorgung ihrer Speisekammer! Ich aber beuge Mich schnell zur Erde und hebe die Mutter empor, und sage zu ihr: „Was tust du Mir, das allein dem Vater gebührt? Stehe auf; denn wir beide kennen uns ja schon seit dreißig Jahren, und Ich bin ja doch stets Derselbe und der Gleiche!“ [GEJ.01_108,07]

Im zweiten Teil des GEJ  sagt der Cyrenius: „Ja, ja, das sehe ich nun ganz klar ein und muß es einsehen, weil ich Dich schon seit dreißig Jahren kenne, wer Du bist; …‘ [GEJ.02_024,08] Jakobus, Josephs Sohn, der des Schreibens wohl kundig war, holte eine ziemlich dicke Rolle aus seinem Schrank und überreichte sie dem Cyrenius mit den Worten: „Hoher Herr, hier habe ich von Seiner Geburt an alles aufgezeichnet bis zu Seinem fünfzehnten Jahre, tatenreich aber eigentlich nur bis in Sein zwölftes Jahr; denn nach dem zwölften Jahre verlor sich Seine göttliche Gabe so ganz und gar, daß davon aber auch nicht die leiseste Spur mehr zu entdecken war. Darum stehen die drei Jahre 13, 14 und 15 auch völlig leer; denn bis auf einige ziemlich weise Worte hat sich da nichts Erhebliches mehr ereignet, und so habe ich es denn auch über Sein fünfzehntes Jahr hinaus nicht mehr für nötig gefunden, die ganz gewöhnlichen menschlichen Begebnisse, die ich an Ihm bemerkte, aufzuzeichnen, und so ist diese Beschreibung über Seine Jugendzeit als vollkommen für abgeschlossen zu betrachten. (Vgl. „Jugend Jesu“.) [GEJ.02_025,02] – [Bemerkung: mit 20 Jahren hat sich noch ein spezielles Fall vor getan mit Jesus, darüber später in dieser Zusammenhang]

Der Pharisäer Roban berichtet über der Tempel: ‚ denn der ganze Tempel ist schon seit dreißig Jahren in ein Wechsel- und Verkaufshaus umgewandelt worden, und da ist von dem wahren Jehova und vom Moses schon lange keine Spur mehr anzutreffen!‘  [GEJ.02_083,18

In Grossen Johannes Evangelien sagt der sagt der Pharisäer Chiwar: „Ja, es ist ein und derselbe! Ich kenne Ihn schon mehrere Jahre, wie auch den alten Joseph, der erst vor etwa einem Jahr gestorben ist; [wahrscheinlich im Jahr 29 nach Christus]; ich habe an Ihm fürwahr nicht die leiseste Spur von etwas Außergewöhnlichem entdeckt, obschon – wie man mir hie und da erzählt hat – sich bei Seiner Geburt, die zu Bethlehem in einem Schafstalle erfolgt ist, ganz außerordentliche Dinge sollen zugetragen haben, sowie nachher bis in Sein zwölftes Jahr. Aber vom zwölften Jahre an habe sich all das Außerordentliche verloren, die großen Hoffnungen Seiner Eltern gingen unter, und Er blieb bis nun, respektive in Sein dreißigstes Jahr, das eben das gegenwärtige ist, ein höchst unbeachteter, allereinfachster Zimmermann! [GEJ.02_090,07] - Aber mit Seinem dreißigsten Jahre verschwand Er auf einmal aus Seinem elterlichen Hause und soll Sich eine Zeitlang in der Wüste bei Bethabara, wo am kleinen Jordan der berühmte Johannes sein Wesen trieb, aufgehalten haben und Sich von selbem haben taufen lassen.  [GEJ.02_090,09]

 Sagt der Pharisäer Korah: „Ja, ja, du wirst recht haben! Diese Geschichte in Bethlehem hat vor ungefähr dreißig Jahren viel Aufsehen gemacht; und so ich mich nicht irre, so hat der alte Herodes eben seinetwegen den grausamen Knäbleinmord anbefohlen. Er aber sei nach Ägypten entflohen. – Nun siehe, da bin ich nun ja schon ganz im klaren! Nun, nun, das also ist derselbe Jesus!? Ja, an dem kann allerdings etwas Außerordentliches sein, und du wirst mit deiner Annahme sicher nicht weit vom Ziele sein! Aber sprechen möchte ich ihn denn doch noch, bevor er diesen Ort zu verlassen hat. [GEJ.02_090,10]

Einige Pharisäer, die mittlerweile auf der Hand Jesu waren sagten auf dieser Stelle: ‚….. Die Geschichte weiset, daß die Templer seit schon mehr denn dreihundert Jahren keinem Menschen etwas Gutes getan haben. Und war noch dann und wann eine edle Seele unter ihnen, so haben sie mit ihr getan, wie mir bekanntermaßen vor noch kaum dreißig Jahren mit dem frommen, biederen Zacharias;… [GEJ.02_124,05] (Bemerkung: noch immer wurde dies Alles gesagt im ersten Amtsjahr Jesu!)

Der Römer Markus auf dem Hügel am Weissen See, in der Nähe von Tiberias und Caesarea Phillippi, sagte: ‚Für so etwas sollte denn der liebe Gott, so Er keine alte jüdische Fabel ist, denn doch ein Gegenmittel finden; aber es rührte sich von oben her bis zur Stunde noch nichts! Gott kann noch immer ganz geduldig und gemächlich solch namenlose Greuel ansehen, so wie Er vor etwa dreißig Jahren in Bethlehem hatte zusehen können, wie durch ein allertyrannischestes Machtgebot Kinder männlichen Geschlechts von ein bis zwölf Jahren bei fünftausend an der Zahl an einem Tage sind hingerichtet worden, und das auf die grausamste Art von der Welt! [GEJ.02_178,09]

Der Oberste Julius, die zusammen an einem Tisch mit Cyrenius und Jesus sass, sagte: ‚ Man erzählt uns wohl, daß vor ungefähr dreißig Jahren ein Menschenpaar aus Galiläa nach dem Genusse des Satanswassers nicht gestorben sei. [GEJ.02_236,23]

Ein junge Pharisäer in Answesenheit von Richter Julius, Jesus und Cyrenius sagte:  „Aber es ist denn gewisserart doch etwas höchst außerordentlich Sonderbares und eine große Frage, wie dieser Mensch zu solchen außergewöhnlich höchsten, gottähnlichen Eigenschaften gekommen ist! Denn soviel wir aus unseren Nachforschungen über ihn und seine Herkunft herausgebracht haben, so sei er eines Zimmermanns Sohn, der stets, bis etwa in sein dreißigstes Jahr, daheim geblieben sei und mit seinem Vater und etwaigen andern Brüdern gezimmert habe, bald dort, bald da, und es habe da niemals jemand etwas Außerordentliches an ihm entdeckt; man habe ihn auch nie lesen und schreiben und rechnen sehen, auch soll sein Umgang mit Menschen ein sehr wortkarger und nichts weniger als irgendein geistreicher gewesen sein! Also soll auch das Fischen zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört haben, und er fischte stets mit gutem Erfolge, darum ihn die Fischer auch gerne bei sich hatten.  [GEJ.03_006,02 und 04]

….‘Sieh, dieser ist es (der Oberste Stahar), der vor dreißig Jahren die Hand an den Oberpriester Zacharias gelegt und ihn zwischen dem Opferaltare und dem Allerheiligsten, durch den Vorhang getrennt, ermordet hat…‘ [GEJ.03_146,10] 

Der Engel sagte gegen der  achtundsiebzigjährige Oberste Stahar: „Du erlebtest aber nun nicht zum ersten Male etwas, das die alten Väter erlebt haben! Du hast ja vor dreißig Jahren auch schon etwas Ähnliches im Tempel erlebt, worauf dann eben der damalige Oberpriester hauptsächlich durch deine Hand zwischen dem Altare und dem Allerheiligsten fiel! Warum glaubtest du denn damals nicht dem offenbaren Wunder, und warum wurdest du grausam gegen einen Oberpriester sogar?!“ Sagt Stahar: „Liebster, allmächtiger Bote des Herrn, erinnere mich nicht an eine Zeit, in der ich sicher nur durch einen Fluch das Licht der Welt erblickte, und an eine Tat, die ich nachher mehrere tausend Male tiefst bereut habe! Aber es war damals für mein Gemüt und für mein Wissen nahe nicht anders möglich! [GEJ.03_152,12,13]

Aber es kann der zu blinden und zu dummen Menschheit eben nicht zu hoch angerechnet werden, so sie in ihrer Blindheit Sünden aller Art von Grausamkeit begeht, und sollst auch du wegen Zacharias nicht gerichtet werden, und darum um so weniger, weil du solchen Frevel schon oft und oft recht ernstlich bereut hast, was dir sehr zugute gezeichnet ward; aber es fragt sich nun, was du tun würdest, so du im Angesichte des schon seit dreißig Jahren in dieser Welt unter den Juden wandelnden und lehrenden Messias stündest, und was deine fünfzig Kollegen tun würden! Würdest du Ihm die gebührende Ehre geben und Ihn als das in deinem Herzen anerkennen, was Er ist?“ [GEJ.03_153,03]

Siehst du hier nicht auch eine neue Lade des neuen Bundes, von der die tote neue im Tempel wohl ein mahnendes Symbol ist? Aber das Geistleben Jehovas, das ehedem über der alten Lade schwebte, hat Jehova Selbst schon vor dreißig Jahren in den Gottmenschen gelegt, und Dieser ist nun hier in der Welt und lehrt die Menschen Selbst Ihn erkennen! [GEJ.03_153,11]

Kornelius, der Bruder der Cyrenius sagte: ‚ Damals aber zählte ich erst fünfundzwanzig volle Jahre, und ich bin nun um gute dreißig Jahre älter [Bemerkung: 25+30=55], habe unter dieser Zeit sehr vieles durch- und mitgemacht, habe vieles gesehen, gehört und erfahren; aber trotz alledem sind mir die sonderbaren Worte Davids und Deine Geburt und alle sie begleitenden Erscheinungen noch so lebendig vor den Augen schwebend, als hätte ich sie erst gestern oder vorgestern, wie man zu sagen pflegt, mit Haut und Haaren erlebt. ..‘ [GEJ.03_179,03]

Drei Weisen aus dem Osten [Morgenlanden] besuchten der Herr in etwa dreissig Jahre später.  Der Herr Jesu sagte gegen ihn: „Habt ihr denn bis in euer Land nichts vernommen, wie da vor dreißig Jahren zu Bethlehem, der alten Stadt Davids, den Juden ein König von einer Jungfrau in einem Stalle geboren ward? [GEJ.03_197,01]

Sage Ich zum Schabbi [der astronomischen Perser] : „Nun, Freund, wie sieht es nun bei dir mit jener Messiasgeschichte aus, die vor dreißig Jahren in euren Landen die bekannten Morgenlandsweisen ruchbar gemacht haben? Hältst du das auch noch für ein Astrologenmärchen? [GEJ.03_202,07]

…Der Templer Zinka sagte über Jesus: “Nur zu jung kommt er mir vor; denn er soll bereits in die dreißig Jahre sein!“  [GEJ.04_025,01]

Roklus, der Essäer sagte gegen der Engel Raphäel: ‚Bist du am Ende gar jener wunderbare Nazaräer selbst? Auch gut, und eigentlich noch besser; denn da lernen wir den Mann oder Jüngling am Ende doch selbst kennen, von dem wir schon so vieles und überaus Außerordentliches vernommen haben! Nur etwas zu jung siehst du mir für den Nazaräer aus, der nach der Beschreibung mindestens dreißig Jahre haben soll!  [GEJ.05_053,04]

Roklus sprach mit der Engel Raphael über Jesus,  von was er von einigen Handelsleuten über JIhm erfahren hatte: ‚Im Städtchen Nazareth, am oberen Jordan gelegen, nicht im Flecken gleichen Namens im Gebirge; - dort  lebte ein Zimmermann und hatte mit seinem zweiten Weibe einen Sohn gezeugt, den er ,Jesus‘  benamsete. Dieser war bis zu seinem dreißigsten Jahre auch ein Zimmermann und stets ein stiller, viel denkender, aber wenig redender Mensch. Er war sonst ein äußerst gesitteter Mann; man hörte ihn nie zanken und sah ihn auch nie huldigen weder irgendeiner reizenden Venus und ebensowenig dem Bacchus.  [Bemerkung: ‚Es gab also damals zwei Nazareths! – und mit dem heutigen falschen Nazareth  auch noch drei  Nazareths!] Eine stete und bescheidenste Nüchternheit war seines Lebens vorherrschender Charakterzug. Daneben war er stets sehr demütig und barmherzig gegen die Armen und verlangte für seine stets ausgezeichnete Zimmermannsarbeit einen nur ganz kleinen Lohn, den er stets höchst gewissenhaft an seine Eltern abführte. Mit dem Tage aber, als er genau dreißig Jahre alt wurde, legte er alles Werkzeug zur Seite und rührte weder Axt noch Säge mehr an. Darauf verließ er bald das elterliche Haus, zog in die kleine Wüste unweit des Ausflusses des Jordans aus dem See, an dem wir uns soeben befinden, nahm dort Jünger an;…  [GEJ.05_054,02-5]

Cyrenius gegen einer der Pharisäer: ‚Ich habe in Ihm eben jenen Menschen gefunden, den ich vor – sage – dreißig Jahren vor der grausamsten Verfolgung des alten Herodes gedeckt habe, und Er ist Ebenderselbe, der vor dreißig Jahren, als mein Bruder Augustus die Volksbeschreibung und -zählung im ganzen, weiten Römerreiche und somit auch im Judenlande einführte, zu Bethlehem in einem Schafstalle von des Zimmermanns Joseph jungem Weibe unter allerlei wunderbaren Erscheinungen geboren, von den Weisen des Morgenlandes durch einen sie dahin führenden großen Schweifstern erkannt und als ein künftiger König der Juden begrüßt und beschenkt, schon damals als eine ganz besondere Erscheinung für die Menschen dieser Erde von den erstaunten Hirten besungen ward, dessen ihr euch wohl noch ein wenig erinnern dürftet!  Sollte euch davon, obwohl ihr schon die sechzig Jahre Alters zählen dürftet [Bemerkung: den Cyrenius!], nichts zu Ohren gekommen sein, so steht hier mein Bruder Kornelius, der damals eben in Bethlehem das römische Beschreibungsgeschäft leitete, als ein sogar noch sehr wohl lebender Zeuge vor euch und nebst ihm ich selbst, der ich auch schon an dem kaum vierzehn Tage alten Kinde derartige Göttlichkeitsindizien wahrzunehmen und zu erfahren die höchst unerwartete Gelegenheit fand, die mich unter dem größten und ehrfurchtsvollsten Staunen keinen Augenblick in einem Zweifel ließen, daß dies Kind alleroffenbarst mehr als irgendein noch so vollkommenes Menschenkind sei. ..‘ :  [GEJ.05_149,04,5] [Bemerking hierzu: die Volksbeschreibung was in der ganzen Römerreiche und inklusiv Palestina das Erste Mal in die Geschichte!]

Zwanzig Pseudogriechen [Templer] dankten, saßen zum Tische, allda wir saßen, und fingen mit aller Lust zu essen und zu trinken an und erzählten uns viele heitere Dinge aus dem gegenwärtigen Zustande des Tempels, von der neuen und falschen Bundeslade, weil die alte merkwürdigermaßen seit dem grausamen Tode des damaligen Hohen- und Oberpriesters Zacharias ihre ganz wunderbare Kraft gänzlich verloren habe. Die neue aber sei darum nun schon beinahe dreißig Jahre alt, [Bemerkung: die neue Hohepriester] und es sei mit ihr in diesem Zeitraume gar kein Wunder mehr verrichtet worden, und dennoch bete das dumme Volk die neue für die alte an genötigt war, und das durch mein höchsteigenes Gefühl. [GEJ.06_016,08]

Hier verneigten sich die Magier (drei Astronomen], und der eine Magier sagte: „Meister, dieser ist unser Ältester und Weisester, sein Name ist HAHASVAR (Hüter der Gestirne), der wird für uns reden! Er zählt volle dreimal dreißig Jahre  Ich Redner nun zähle erst achtzig und dieser neben mir siebzig volle Jahre, und in den Gestirnen steht es geschrieben, daß ein jeder von uns von jetzt an noch dreißig Jahre leben muß. Mein Name ist MEILIZECHIORI (Habe das Gesicht oder die Wissenschaft, die Zeit zu messen), und der Name dieses meines Nachbars OU LI TESAR (Willensbeschwörer oder -nötiger). Der vierte unter uns ist noch jung, hat noch keinen bestimmten Namen, da er noch ein Jünger ist. Nun mag unser Ältester reden!“ Nun fing also der Älteste an und sagte: „Wir drei waren schon einmal vor dreißig Jahren hier und sind weiten Weges aus dem fernen Morgenlande hierhergereist; denn wir sind durch einen besonderen Stern erweckt worden, und in der Schrift der Sterne stand es geschrieben: ,Im tiefen Westen ist dem entarteten Volke Gottes ein neuer König geboren worden. Seines Leibes Mutter ist eine Jungfrau und nie von einem Manne berührt worden; denn das Kind in ihr ist gezeuget durch des großen Gottes Kraft, und sein Name wird groß sein unter allen Völkern der Erde, und er wird ein Reich gründen und im selben als ein allermächtigster König ewig herrschen. Und wohl allen, die in seinem Reiche leben werden; denn über sie wird der Tod keine Macht mehr haben!‘ [GEJ.06_037,09,10]

Ein Arzt im Gespräch mit den Herrn am Euphrat, und Jesus sagte zu ihm: ‚Aber Ich habe solches Leben aus Gott nicht etwa vom Mutterleibe aus in diese Welt gebracht! Der Keim lag wohl in Mir, aber er mußte erst entwickelt werden, was Mich nahe volle dreißig Jahre Zeit und Mühe gekostet hat. Nun stehe Ich freilich als vollendet da vor euch und kann euch sagen, daß Mir alle Gewalt und Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden, und daß der Geist in Mir völlig eins ist mit dem Geiste Gottes, darum Ich denn auch solche Zeichen wirken kann, die vor Mir noch nie ein Mensch gewirkt hat.‘  [GEJ.06_090,11]

Jesus sagte zu einer der drei Magier:  Es sind bei der Geburt des Mittlers ja ohnehin Weise aus eurem Lande schon vor dreißig Jahren hier gewesen und haben Ihm Gold, Weihrauch und Myrrhen zum Geschenk gebracht. Habt ihr denn von jenen nichts erfahren?“ [GEJ.07_118,01]

Sagte einer der Pharisäer zu Raphael betrifft auch der Lazarus]: „Das sicher, und doch ist es also! Ich sage dir nun sogar das, daß der große Heilsmann sich nun sogar unter euch befinden könnte, und wir würden ihn sicher nicht erkennen, so er selbst sich uns nicht zu erkennen geben würde! Wir hielten heimlich schon diesen wahren zweiten Samuel dafür; nur kam er uns denn doch etwas zu jung vor, da wir vernommen haben, daß der große Heilsmann schon bei dreißig Jahre Alters haben soll, was uns aber auch nicht ganz genau bekannt ist. Aber wir haben nun nur die größte Sehnsucht, ihn selbst zu sehen und zu sprechen! Darum sage es uns doch, wo wir ihn sehen und sprechen können!“ [GEJ.07_153,16]

 Lazarus in Gespräch mit einige Pharisäer: ‚Als er zwölf Jahre alt war, kam er mit Seinen irdischen Eltern zu der vorgeschriebenen Knabenprüfung nach Jerusalem, blieb drei volle Tage im Tempel und setzte durch Seine Antworten und Fragen alle Ältesten, Schriftgelehrten und Pharisäer ins größte Erstaunen, was mir mein Vater, der für Ihn wegen der Armut Seiner Eltern sogar die höhere Prüfungstaxe bezahlt hatte, erzählte. Auch das wird den älteren von euch noch sicher erinnerlich sein, wenn gerade schon das nicht, daß er der Wut des alten Herodes entflohen und nach drei Jahren aus Ägypten wieder nach Nazareth zurückgekehrt ist. Und sehet nun, der Mann, der nun so große Werke verrichtet bloß durch die rein göttliche Macht Seines Willens und Seines Wortes, ist ebenderselbe vor dreißig Jahren zu Bethlehem neugeborene König der Juden und ebenderselbe weise Knabe, der vor zwanzig Jahren [Bemerkung: genau geschrieben achtzehn Jahre!] den ganzen Tempel ins größte Erstau.‘ [GEJ.08_006,13-16]

Der Wirt war in Gespräch mit Jesus, der Hauptmann und Agrikola.  Hier ward unser Wirt zu Tränen gerührt und sagte: „Gott, Herr und Meister! Es ging mir das im Geiste vor, daß es also sein werde, wie ich Deiner nur ansichtig wurde; aber ich getraute mich doch nicht, mich darüber laut zu äußern. Da Du mich nun aber gnädigst daran erinnert hast, so ist es nun ja außer allem Zweifel, daß Du Derselbe bist, dem schon vor zweiunddreißig Jahren mein Lieblingspsalm allein gegolten hat. O welch ein endlos großes Heil ist nun meinem Hause widerfahren! O Herr, o Gott! Welchen Psalm soll ich Dir denn jetzt vorsingen?“ [GEJ.08_116,16]

Einer der  Indojuden sagte in das Gesellschaft: ‚Freund, diese Versammlung des Volkes zur Wahl eines Königs aus der Zahl der siebenhundert Patriarchen geschah vor dreißig Jahren nach unserer Zeitrechnung, und das Volk enthielt sich um so mehr bis zur Stunde von einer Königswahl, da nach einem Jahre unsere ausgegangenen sternkundigen Weisen wieder zurückkamen und uns treu und wahr ganz umständlich erzählten, wie und wo sie den neugeborenen König der Juden gefunden haben, und welche unerhörten Wunder aus den Himmeln Seine Geburt und Sein Dasein auf Erden verkündeten und verherrlichten!  Auf diese Nachricht, an die auch unsere siebenhundert Patriarchen glaubten, obschon einige mit sauren Mienen, unterblieb bis zur Stunde eine irgend erneuerte Königswahl. Es verstrichen aber seit jener Zeit schon mehr denn dreißig Jahre, und es wurden von uns zu verschiedenen Malen Kundschafter hierher gesandt, um zu erfahren, wie es mit dem Könige aller Juden, wo solcher auch auf der Erde immer wohnen möge, stehe. Selbst unsere alten drei Sternkundigen haben sich schon vor etwa ein paar Jahren wieder hierher begeben; ob sie schon wieder mit guter Nachricht heimgekehrt sind, das wissen wir nicht, da unser Wohnland nun um vieles größer ist, als es zur Zeit der ersten Besitznahme war und nun oft schon etliche Jahre dazu erforderlich sind, bis das ganze, nun sehr große und weit auseinander wohnende Volk erfährt, welche Nachrichten von außen her ins Land gebracht worden sind.‘ [GEJ.09_105,07,8]

[GEJ.09_105,08] Auf diese Nachricht, an die auch unsere siebenhundert Patriarchen glaubten, obschon einige mit sauren Mienen, unterblieb bis zur Stunde eine irgend erneuerte Königswahl. Es verstrichen aber seit jener Zeit schon mehr denn dreißig Jahre, und es wurden von uns zu verschiedenen Malen Kundschafter hierher gesandt, um zu erfahren, wie es mit dem Könige aller Juden, wo solcher auch auf der Erde immer wohnen möge, stehe. Selbst unsere alten drei Sternkundigen haben sich schon vor etwa ein paar Jahren wieder hierher begeben; ob sie schon wieder mit guter Nachricht heimgekehrt sind, das wissen wir nicht, da unser Wohnland nun um vieles größer ist, als es zur Zeit der ersten Besitznahme war und nun oft schon etliche Jahre dazu erforderlich sind, bis das ganze, nun sehr große und weit auseinander wohnende Volk erfährt, welche Nachrichten von außen her ins Land gebracht worden sind.

 Sagte Ich: „Maria, war Ich nicht von der Kindheit an bis zu Meinem dreißigsten Jahre unter euch Heimischen? Habe Ich nicht gar oft euch über Mich belehrt und Meine Worte auch mit allerlei Zeichen bestätigt? Bin Ich nicht auch nachher nach Nazareth gekommen, habe gelehrt und Zeichen gewirkt? Was aber haben die blinden Heimischen in und um Nazareth gesagt? [GEJ.09_116,28]

Auch die Maria, die gleich dem Joseph eine strenge Jüdin war und noch auf den Tempel hielt – wenn auch in Meiner Zeit nicht mehr so viel wie ehedem –, verwunderte sich über den treuen Altjudensinn und über die Stärke des Glaubens der Samariter und sagte am Ende: „So diese den Tempel bewachten und leiteten – was leider nicht ist –, da würde die alte Lade wieder vom Geiste des Herrn zum Heile Jerusalems und aller Juden erfüllt sein, und die Engel würden die Jungfrauen im Tempel speisen mit himmlischer Kost, wie solches noch geschah vor etlichen dreißig Jahren unter dem frommen Simeon und der greisen Anna, die des Tempels Jungfrauen zu versorgen hatte.  [GEJ.09_130,02]

Hier fragt Mich der weise Philopold, sagend: „Herr und Meister voll Liebe und Weisheit und Kraft! Wir haben aus Deinem wahrhaftigst göttlichen Munde so vieles von Deinem Wirken vernommen, aber vom ersten Wirken, als Du das irdische Elternhaus verlassen hast, wissen wir gar nichts. Ich habe mich mit Maria, Deines Leibes Mutter, und ebenso mit Joel und auch mit Deinen andern irdischen Leibesbrüdern über Deine ganze Jugendzeit getreulichst besprochen, und was ich vernommen hatte, von Deiner wundersamen Darniederkunft ins Fleisch der Maria angefangen bis zu Deinem dreißigsten Erdenlebensjahre, habe ich getreust ohne allen Zusatz und ohne eine Weglassung in ein Gedenkbuch zusammengeschrieben in griechischer Zunge und Schrift.  Und so habe ich auch in freilich lauter Bruchsätzen als Nachtrag alles, was ich einmal hier selbst an Deiner Seite erfahren, und was ich von verläßlichen Augen- und Ohrenzeugen auch von vielen anderen Seiten und Orten her erfahren habe, in ein eigenes Buch niedergeschrieben. Aber von Deinem dreißigsten Jahre und vom Tage Deines Abganges aus Nazareth an bis über beinahe drei Monde Zeit hinaus konnte ich von niemand etwas erfahren, wo Du Dich in jener ganz ersten Zeit aufgehalten und was Du gewirkt hast. [GEJ.09_134,01]

 

Auf dem Markushügel beschrieben einige Griechen ihrem Gefährten wer Jesus  der  Heiland nun von Mann war: ‚Er sei ein Galiläer aus Nazareth und der Sohn eines Zimmermanns, habe etwa in seinem dreißigsten Lebensjahre die Zimmerei völlig aufgegeben, Jünger an sich gezogen und dann sein Lehr- und Heilamt begonnen. Der Juden Priester aber verfolgen ihn, weil alles Volk zu ihm geht und an ihn glaubt, weil er seine Lehre mit großen Wundertaten und andern großen Zeichen bestätige.‘ [GEJ.09_160,06]

 In ein kleinen Stadt [in der Nähe von Bethsaida] sagte Jesus zu einem Wirt, wo Er eine Zeit verblieb: „Siehe, als Ich vor nahe dreiunddreißig Jahren zu Bethlehem in einem Schafstalle von einer reinsten und frömmsten Jungfrau namens Maria, einer einzigen Tochter des Joachim und der alten Anna, die stets im Tempel zu des frommen Simeon Zeiten zu tun hatten, bin in diese Welt geboren worden…‘   Wenn denn also, da ist es ja doch sicher auch in der vollsten Ordnung, daß nun von Mir, wie auch von einem jeden wahren Juden aus, den Heiden dieselbe Liebe bezeigt werde, die sie Mir schon von Meiner Kindheit an bezeigt haben; und Ich habe nun im Verlaufe von über zwei und einem halben Jahre bei den Heiden weit und breit bei Meinen Lehrreisen stets mehr Glauben und Liebe gefunden als bei den Juden, die Mich für einen falschen Propheten, Betrüger, Volksaufwiegler und für einen mit dem Satan im Bunde stehenden Zauberer halten und vor dem Volke Mich als so etwas seiend erklären und Mir gleichfort, je mehr die gemeinen Juden an Mich glauben, nach dem Leben streben. Ich sage dir es aber auch, daß eben darum den Juden das Licht der ewigen Wahrheit genommen und den Heiden gegeben werden wird. Die Juden aber werden zerstreut werden in alle Welt und werden nimmerdar ein eigenes Land besitzen, sondern als verhaßte Sklaven unter den Königen heidnischer Völker alle Schmach und Verfolgung zu ertragen haben zum bleibenden Zeugnis ihres Unglaubens und ihrer gänzlichen Lieblosigkeit. Sie werden den verheißenen Messias wohl immer erwarten, aber vergebens; denn Der bin Ich und sonst keiner mehr in Ewigkeit.  [GEJ.10_146,01-04]

Der Herr übernachtete bei dem Wirte Mucius und kam in Gespräch mit einer Kaufmann und erzählte über ihm manche Dinge. Der Kaufmann erstaunte immer mehr und sagte: „Ja auf ein Haar ist es so, und ich staune darüber um so mehr, als diese Ereignisse schon vor dreißig und mehr Jahren spielten (stattfanden), also zu einer Zeit, wo du augenscheinlich noch nicht geboren sein konntest. Woher sind sie dir da bekannt? Denn der Kreis, der von meinem Vater und jenem Adoptivvater wissen kann, ist auch schon längst ausgestorben.“ [GEJ.11_008,08]

Der Herr erinnert Rael an die Vergangenheit: ‚Als du vor nunmehr zweiundzwanzig Jahren im Tempel einstens warst, hast du zugehört und zugesehen, wie dort ein zwölfjähriger Knabe nicht nur durch seine Weisheit, sondern auch durch seine Wunderkraft alle in Erstaunen versetzte.  Du verhieltest dich ganz ruhig unter den Zuschauern und wundertest dich sehr, wie die gar so blinden Pharisäer und Schriftgelehrten nicht merkten, wer denn hinter diesem Knaben verborgen war. Dir hatte es der Geist sogleich zu erkennen gegeben, daß hier der erwartete Messias leibhaftig vor jedermanns Augen stehe, und daß es eben nur eines solchen allerdicksten Hochmutes und einer solchen Seelenblindheit der sich für gelehrt haltenden Leviten und Schriftgelehrten bedürfe, um den Wald vor Bäumen nicht zu sehen. [GEJ.11_021,07]  [Bemerkung 22+12=34:  hier kann man weiter dazu sagen, dass Jesus‘ Amt in etwa 33 Jahre gedauert hat, und Er war schon in seinem 34 Lebensjahr, d.h. 3 Jahre und vier Monate. Anscheinend hat der Herr begonnen Ende September  oder Anfang Oktober im Jahre 29 n. Chr.  – in das 15e Jahr des Kaiser Tiberius – es ist klar dass der Herr geboren wurde im ersten Jahr vor unsere Christliche Zählung – und damals war dies am 7. Januar 4141 und auch in  diesem Monat war es Vollmond ]. Dies war nicht der Fall im Jahre 7 v. Chr.  – Jesus wurde gekreuzigt im Jahre 32 in der Monat juli, drei Monate später, dann unsere regulieren Ostern – laut das erste Buch vom Grossen Johannes Evangelien [in das erste Buchteil]. Damit hat Jesus drei  volle Jahre sein Amt ausgeübt. Jesus wurde also 33 Jahre und wurde mit 33 Jahr in Seinem 34 Jahr gekreuzigt.  Dies ist genau so, wenn wir sagen, wir leben in der 21. Jahrhundert, obwohl wir leben in 2000 mit sovielen Jahren. ]

Seit drei Jahren nun, wo ein Prophet erstanden ist, der Jesus von Nazareth heißt, weiß nun niemand genauer als gerade du, daß dieser ebenderselbe Knabe ist. Und niemand in ganz Israel ist auch mehr überzeugt als du, daß Jesus ist Christus, der wahrhaft Gesalbte Gottes. [GEJ.11_021,10] -Bemerkung: es ist hier ganz deutlich und einwandfrei, dass Jesus nie älter gewesen war als 33 Jahre und einige Monate, geboren am ersten Jahr vor unsere Christliche Jahrzählung.

 

[Bemerkung: In Ägypten besuchte Cyrenius häufig die heilige Familie Joseph und Maria, wo Cyrenius ein Haus für ihn gekauft hatte mit ein großer Gemüse und Obstgarten und Tieren. Das Haus war immer voll mit Gästen. Einige Gäste aus der Stadt Ostracine war es aufgefallen, dass das Kind außergewöhnlich klug und sehr vertrauliche Gespräche mit Cyrenius hat. So fragten sie ihm, wie alt das Kind doch sein könnte. Denn er sprach wie ein erwachsene Mann und gab der Eindruck auf sehr vertrauliche Fuß mit dem Landvormund zu stehen. Aber Cyrenius sagte ausweichend, ob dies für ihn ein Problem wäre gerne mit jungen Kindern sich zu unterhalten, da er ein Kinderliebhaber war. Ihr allen habt doch gesehen wie besonders Geistreich diese Kind ist und wie es ist kaum drei und ein halbes Jahr zu dieser geistigen Reifheit gekommen ist. Darüber könnt ihr besser nachfragen bei Seine Eltern, und diese werden euch am besten informieren.  (240, Jugend Jesus)

Hier sehen wir ein Widerspruch (durch Cyrenius) über die Anzahl von Jahren, wie alt Kind Jesus war, als er in Gespräch war mit seine militaristische Untertöne. Da muss er sich bestimmt geirrt haben. Oder die Übersetzung war falsch, da Cyrenius im Grunde genommen sehr genau war mit seinen Aussagen. Es liegt auf der Hand, dass dies „zwei und ein halbes Jahr“ muss sein. Dies schließt dann auch wieder an „ein halbes Jahr“ wohnen, wodurch Joseph und Maria genau drei Jahre in Ägypten verblieben. Da auch immer hier Rede ist von drei Jahren.

[Bemerkung: Im Jugend Jesu Kapitel 34 steht: ‘Jozef omhelsde vervolgens de hoofdman en zegende hem. Daarna riep hij Maria toe om met het Kind je op haar rijdier plaats te nemen. Toen nu alles klaar was voor het vertrek, zei de hoofdman tegen Jozef: 'Meest achtenswaar­dige van alle mannen, die ik ken, zal ik je met het Kindje en Diens Moeder ooit nog eens terugzien?' Jozef gaf hem ten ant­woord: 'Over nauwelijks drie ja­ren zal ik, zowel als het Kind en Zijn Moeder je opnieuw begroe­ten, reken daar gerust op. En nu vertrekken we. Amen. ‘ [JJ 34:15-17]

Weiterhin: Aan enige gasten uit de stad echter was het uitzonderlijk ver­standige en zeer vertrouwelijke spreken van dit Kindje met Cyre­nius opgevallen, zodat zij vragen stelden met betrekking tot de leeftijd van  dit Kindje. Het sprak immers als een volwassen man en wekte de in­druk van op zeer vertrouwelijke voet met de landvoogd te staan.  Cyrenius zei echter ontwij­kend: 'Zitten jullie er soms over in, dat ik op kinderen bijzonder gesteld ben? Jullie hebben allemaal kun­nen zien hoe bijzonder rijk van geest dit Kind je is, maar hoe Het in nauwelijks drie en een half jaar tot die geeste­lijke rijpheid gekomen is, daarover kunnen jullie be­ter bij Zijn ouders navragen, die zullen jullie daarover ongetwij­feld het beste kunnen inlichten! Ik sta er trouwens versteld van, dat jullie als de naaste buren van dit gezin, deze mensen nog niet beter kennen! [JJ 240-9-16]

Toen Joël water had geput, vroeg hij beiden hoe ver het nog was naar Nazareth. Cornelius antwoordde: 'Kijk dáár vriend, dan zul je de stads­muren nog gemakkelijk gewaar worden!  Een kind zou het in een kwartiertje kunnen lopen; prak­tisch gesproken ben je dus al in Nazareth.' Joël bedankte voor de inlich­tingen en liep met zijn waterkruik terug naar zijn gezelschap. Toen hij daar was aangeko­men, vroeg Jozef hem onmiddel­lijk welke inlichtingen hij bij dat huisje gekregen had. Joël zei: 'Een vrouwen een man deden heel vriendelijk tegen mij. Ze hebben water gegeven en mij verteld, dat we hier al voor de stad Nazareth staan.  Ik zou zo denken dat, als dat de stad is, dat we dan beslist niet ver van onze pachthoeve kunnen zijn.'  Jozef antwoordde: 'Beste jongen, daar heb je wel gelijk in, maar weet jij, wiens eigen­dom die nu - na drie jaren - is?  Zouden we in onze voor­malige woning terecht kunnen?  Daarom zullen we  hier weer onder de blote hemel moe­ten overnachten, dan kunnen we morgen trachten uit te vinden waar we ons zullen kunnen vesti­gen. [JJ-260-1-11]

Zowel Salome als Corne­lius vroegen nu, wat voor lieden zij dan eigenlijk wel waren, of ze wel te vertrouwen waren. De jongens zeiden: 'Wij komen uit Egypte; we zijn de eer­lijkste mensen van de wereld. Het is onze bedoeling hier in Nazareth een woning te kopen. Van afkomst zijn we name­lijk zelf Nazareners; door om­standigheden waren we echter ge­dwongen drie jaren in Egypte door te brengen. Nu die omstandigheden  zijn opgeheven, zijn we weer te­rug om hier opnieuw een woning te zoeken.’ Toen de beide vragenstel­lers dit hoorden, gaven zij hun da­delijk een flinke partij hout en ook vuur, en de zoons brachten dat naar Jozef. [JJ260-16-21]

Cornelius nam het woord en zei: 'God, de Heer van Israël is met u, zoals ook met mij en met mijn gezellin Salome! Het is mij gegeven U te her­kennen, er is geen twijfel meer mogelijk of U, oude brave man, dezelfde Jozef bent met Uw jeug­dige vrouw Maria, die drie jaren geleden naar Egypte bent uitge­weken voor de vervolging door Herodes. Daarom ben ik onmiddel­lijk hierheen gesneld om U mijn hulp aan te bieden en binnen te leiden in Uw eigendom.' [JJ262-8-10]

Seine Familie blieb hier [in Ägypten] dann auch ungestört noch ein halbes Jahr wohnen, während jedermann ihn ehrte und anerkannte. Das Kind Jesus tat in dieser Zeit auch keine Wunder mehr so­dass jeder vor sich ein ganz natürliches Leben konnte leben. Jonatha jedoch war in dieser Zeit mehr bei Joseph als Gast zu Hause. Es war für ihn hier sein herrlichster Aufenthaltsort.[Jugend Jesus - 256) - ]

Nach drei Jahren genau kamen Joseph und Maria wieder zurück aus Ägypten, diesmal zu Fuß. Die sehr anstrengende reise dauerte elf Tage, als sie in Nazareth ankamen. Sowohl Salome als Cornelius (der Hauptmann) fragten sich ab, was für Leute sie wohl waren, denn sie sahen Abends spät im Dunkel ein Caravan von Menschen und Tiere, die gerade vor seinem Hause pausierten. Waren diese Menschen wohl zuverlässig, fragten sie sich ab.

Die Söhne von Joseph, die jedoch nicht durch Cornelius erkannt wurden, sagten, dass sie aus Ägypten kamen und die ehrlichste Menschen der Welt waren. Sie wollten eine Wohnung in Nazareth kaufen. Sie seien nämlich selbst Nazarener und waren durch Umstände gezwungen drei Jahre in Ägypten sich auf zu halten. Da die Umstände wieder aufgehoben waren, seien sie zurückgereist eine neue Wohnung zu suchen. Als Cornelius und Salome dies hörten gaben sie sofort eine ganze Menge Holz und Feuer und die Söhne brachten dies zu Joseph. Das Holz wurde sofort entzündet, sodass jeder sich beim Feuer konnte erwärmen. Denn es war abends noch recht kalt-frisch. (Jugend Jesus 260)

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